
So sieht sie aus, die neue Landkarte der Landesliga Bremen-Nordsee für die kommende Saison 2026/2027! Die Handballregion Bremen-Nordsee hat Ihre Strukturreform also nun durchgezogen, aus 14 Landesliga-Mannschaften wurden tatsächlich nur noch 12, was im Umkehrschluss aber längst nicht bedeutet, dass es leichter wird oder gar weniger spannend – ganz im Gegenteil!
Mit Meister und Aufsteiger Schiffdorf ist der „Überflieger“ der letzten Saison der Landesliga nach oben entflogen, während es unter den Absteigern bspw. mit der SG Findorff (0 Punkte) und der HSG Sottrum/Ottersberg (5 Punkte) doch auch Teams gab, die schlichtweg nicht konkurrenzfähig waren. Das dürfte sich angesichts der drei starken Aufsteiger aus Ritterhude, Moorsum/Intschede und nicht zuletzt auch vom ammerländer Lokalrivalen aus Rastede zu dieser Saiosn freilich ändern.
Und da der Rest der Liga schon in der vergangenen Spielzeit einigermaßen ausgeglichen daher kam, dürfte auch diesmal von einem extrem spannenden Ausgang zu sprechen sein, ohne – Stand jetzt – einen echten, klaren Titelfavoriten.
Darüber hinaus müssen auch trotz der Ligenverkleinerung am Ende der Saison mindestens drei Teams den Gang in die Regionsoberliga antreten. „Das ist ein Viertel der Liga und für meinen Geschmack einfach zuviel“, findet nicht nur VfL-Trainer Knut Trepper, dass zwei Auf- und Absteiger völlig ausreichend und auch sportlich vertretbar wären. „Das teilen auch viele Kollegen aus der Liga“, weiß der Coach und hätte sich gewünscht, dass man entweder die Landesliga bei 14 Teams mit drei Absteigern gehalten hätte oder aber mit der Verkleinerung der Landesliga gleichzeitig auch eine Reduzierung der Regionsoberligen auf zwei Staffeln eingezogen wäre, deren Meister die beiden Aufsteiger gebildet hätten. „Das wäre jedenfalls sowohl der quantitativen als auch qualitativen Ligagrößen gerecht geworden“, so Trepper, der zudem darauf verweist, dass es in den fünf Handballregionen Niedersachsens ausschließlich in der hiesigen Region diese Regelung gibt. „In allen anderen sind maximal zwei Regionsoberligen mit zwei Aufstiegsplätzen in die Landesligen am Start.“