Edewecht. „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, sagt Knut Trepper, Trainer der Landesliga-Handballer des VfL Edewecht mit einem Augenzwinkern. Nach einer starken letzten Saison sind die Ammerländer bislang noch nicht so richtig in Fahrt gekommen und liegen mit nur einem Sieg aus bislang vier Partien noch ein gutes Stück hinter den eigenen Erwartungen zurück.
„Wir haben mindestens drei Punkte schlichtweg verdaddelt“, ärgert sich Trepper gerade auch über die in den beiden Heimspielen gegen Bruchhausen-Vilsen (25:25) und zuletzt Altenwalde (26:28) verschenkten Zähler, sonst sähe unsere Zwischenbilanz schon ganz anders aus. Und so stehen die VfLer vor dem nächsten Auswärtsspiel am Samstag, um 18.00 Uhr bei Aufsteiger HSG MoIn Wesermarsch (aktuell 4:6 Punkte) schon ein bisschen unter Zugzwang, will man nicht frühzeitig den Blick eher nach unten werfen müssen als nach oben.
Die Spielgemeinschaft der Orte Morsum und Intschede aus dem Landkreis Verden ist für einen Aufsteiger recht passabel in die Saison gestartet. Zwar setzte es in den ersten fünf Partien bereits drei Niederlagen, doch die mussten allesamt gegen die drei Top-Titelanwärter aus Altenwalde, Friedrichsfehn/Petersfehn und Achim/Baden eingesteckt werden, während man dem ansonsten bislang stark aufspielenden Hagener SV beim 41:36 die bislang einzige Saisonniederlage beibrachte und auch Verbandsliga-Absteiger Grüppenbüren/Bookholzberg bezwingen konnte.
„Das wird gewiss keine leichte Aufgabe“, weiß Trepper, doch gerade jetzt müssen die VfLer neben dem Langzeitverletzen Abwehrchef Henrik Peters, dessen Knieprobleme leider immer noch keinen Einsatz zulassen, mit Sönke Stolle (Grippe) und Nils Fröhlich (Entzündung im Schultergelenk) zwei weitere Ausfällen verkraften. „Das macht die Sache zwar nicht einfacher, aber wir haben in solchen Situationen nun schon öfters bewiesen, dass wir genau dann sehr zusammenrücken und fokussiert sind“, setzt Trepper auf die Kampfkraft seiner Mannschaft, um die zwei wichtigen Punkte mit nach Edewecht nehmen zu können.